Zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung

Übt ein Minijobber einen zweiten Minijob neben seiner Hauptbeschäftigung aus, wird es kompliziert in der Lohnabrechnung. Denn im Gegensatz zum ersten Minijob neben einer Hauptbeschäftigung, ist ein zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung mit der Hauptbeschäftigung zusammenzurechnen.

Die Zusammenrechnung des zweiten Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung erfolgt in der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Das bedeutet, ein zweiter Minijob neben einer Hauptbeschäftigung ist in diesen Zweigen versicherungspflichtig – alle weiteren Minijobs (dritter, vierter…) sind ebenfalls versicherungspflichtig. Es müssen dann vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer die jeweiligen (hälftigen) Beitragsanteile getragen werden.

Ausgenommen davon ist lediglich die Arbeitslosenversicherung, hier findet keine Zusammenrechnung des zweiten Minijobs mit der Hauptbeschäftigung statt.

Folgen eines zweiten Minijobs neben einer Hauptbeschäftigung

Die Zusammenrechnung in der Sozialversicherung bleibt nicht folgenlos. Beitragsrechtlich ist der zweite Minijob nämlich eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit den entsprechenden Sozialversicherungsbeiträgen. Als Einzugsstelle fungiert in diesem Fall übrigens nicht die Minijob-Zentrale, sondern die Krankenkasse des Arbeitnehmers.

Beispiel:

Ein Minijobber übt bei Ihnen seinen zweiten Minijob neben einer Hauptbeschäftigung aus ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK