Protokoll der mündlichen Prüfung zum 2. Staatsexamen – Berlin im August 2017

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem zweiten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Berlin im August 2017. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsthemen: Strafrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 4 5 Vorpunkte 6,57 6,2 7,4 4,3 4,0 Aktenvortrag 11 11 9 7 6 Prüfungsgespräch 11 11 9 10 10 Endnote 8,34 8,1 8,4 6,7 5,9 Endnote (1. Examen) 8,74

Zur Sache:

Prüfungsstoff: protokollfest

Prüfungsthemen: Provisionsbetrug, Urkundenfälschung, Zuständigkeiten in der StPO

Paragraphen: §267 StGB, §263 StGB, §252 StPO, §259 StPO, §160 StPO

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, lässt Meldungen zu, verfolgt Zwischenthemen, lässt sich ablenken

Prüfungsgespräch:

„Stellen Sie sich vor Sie sind Staatsanwalt/ Staatsanwältin. Sie erhalten eine Strafanzeige von einem XY. Der schildert Ihnen den Sachverhalt. XY ist aus einem längeren Urlaub zurückgekehrt und stellte fest, dass ein Betrag von seinem Konto abgebucht wurde. Anscheinend handelt es sich um ein Lastschriftverfahren und es ist so lange her, dass er dagegen nichts mehr unternehmen kann.
Es stellt sich heraus, dass der Betrag von einer Lebensversicherung (AG) abgebucht wurde, die sowohl im Besitz eines Vertrages als auch einer Einzugsermächtigung ist. Der XY meint, er habe weder den Vertrag noch die Einzugsermächtigung unterschrieben“
Wie immer will die Prüferin etwas zum Anfangsverdacht hören. Definition, Vorschrift und was dieser für die StA bedeutet ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK