Zahnarztgattin wollte Malermeister verführen – Klage abgewiesen

von Jannina Schäffer

Ein Zahnarzt fordert von einem Handwerker vor dem Amtsgericht Rheinbach 1436,43 Euro wegen mangelhafter Malerarbeiten. Die Zivilklage wurde nun in zweiter Instanz vom Landgericht Bonn abgewiesen. Das Kuriose: Die Gattin des Zahnarztes soll versucht haben, den Malermeister zu verführen. Der ehrbare Handwerker lehnte das amouröse Angebot jedoch ab und ergriff die Flucht.

Eine Szenerie wie aus einem (sehr, sehr) schlechten „Film“: Eine Zahnarztgattin öffnet einem Malermeister im seidenen Negligé die Haustür und bittet ihn sogleich zu einem romantischen Frühstück. Der Tisch ist für zwei Personen gedeckt. Gereicht werden Sekt und Lachshäppchen.

Romantisches Frühstück mit dem Handwerker

Genau dieses Szenario beschreibt der Handwerker vor dem Landgericht Bonn. Dabei war er nach eigener Aussage nur gekommen, um wie verabredet die Innenräume des Bungalows zu streichen. Der Mann lehnte das amouröse Angebot also ab und widmete sich im Wohnzimmer den Abdeckarbeiten. „Leicht angezickt stand sie neben mir“, erinnerte sich der 45-Jährige „Sie bestand darauf, dass ich mit ihr frühstücke.“ Schließlich kam es zum Streit. Der Handwerker wusste sich nicht anders zu helfen und rettete sich durch Flucht vor der 59-Jährigen Frau. Ihr Gatte war zu dieser Zeit nicht im Haus.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Morgen des 20. September 2014. Kurz darauf verklagte der Zahnarzt den Malerbetrieb des 45-Jährigen. Die Malerarbeiten seien mangelhaft ausgeführt worden ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK