Frust über Rechtsstreit: Mann zündet Auto vor BMW-Museum an

von Stefan Maier

Vor dem BMW-Museum in München stand kürzlich ein brennender BMW. Es war jedoch nicht etwa ein Unfall – der Wagen wurde aus Protest angezündet. Grund für die Aktion ist ein langer Streit zwischen einem Kunden und dem Autohersteller. Und es war auch nicht der erste BMW, den der Mann öffentlichkeitswirksam beschädigte.

Die Geschichte begann vor 9 Jahren. Der italienische Geschäftsmann Hadi Pourmohensi leaste sich einen BMW M6 im Wert von 120.000 Euro. Jedoch hatte er mit dem gelieferten Wagen von Anfang an nur Probleme: „Der Wagen, den ich bekommen habe, war nicht der, den ich bestellt hatte“. Getriebeschäden, Klappern. Der Wagen sei schon bei Zustellung defekt gewesen.

BMW habe die Defekte nicht ernstgenommen und als reine „Elektroniksache“ abgetan. Auch der Besuch in der Werkstatt konnte keine Abhilfe schaffen. Noch heute weist das Fahrzeug massive Mängel auf, so Pourmohensi. Der Forderung nach weiteren Reparaturen sei der Autohersteller nicht nachgekommen.

Der 64 Jahre alte Italiener stoppte daher die Ratenzahlungen und zog vor Gericht ...

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