Gesichtserkennung – ein Schlüssel für alles?!

von Conrad S. Conrad

Mit zunehmender technischer Entwicklung sind auch immer neue Sicherheitskonzepte gefragt. Das „Passwort“ beim LogIn am Arbeitsplatz, zur Entsperrung des Smartphones oder aber beim Online-Banking hat nach Meinungen vieler Sicherheitsforscher längst ausgedient – zu unsicher seien die Zahlen/Buchstabenkombinationen zur Authentifizierung des berechtigten Besitzers. Und auch etablierte Sicherheitsregeln zur Passwortlänge und regelmäßigen Änderung der Passwörter wurden jüngst hinterfragt.

Einige Unternehmen setzten daher auf die Gesichtserkennung als biometrisches personenbezogenes Datum, die nicht nur die Eingabe eines Passwortes ersetzen, sondern anhand der festgestellten Identität des Nutzers einen höheren Zugangsschutz erreichen soll. Zu denken ist an das Online-Banking oder Bezahlen im Online-Shop via Gesichtserkennungssoftware. So kann in wenigen Momenten festgestellt werden, ob der berechtigte Kunde oder aber ein Fremder die Transaktion vornimmt.

Die IT-Infrastruktur in China

Nach einem Bericht von Technology Review scheinen Behörden und Unternehmen in China bereits einen Schritt weiterzugehen. Demnach wird die Gesichtserkennung zur Personenidentifikation als Sicherheitskontrolle so gut wie an jeder Tür eingesetzt – sowohl beim Banking, Einkauf oder im Eingangsbereich von Unternehmensgebäuden und Bahnhöfen. Mark Zuckerberg hat eine ähnliche Vorstellung der Zukunft, in der sich die Haustüren für Freunde automatisch anhand der Gesichtserkennung öffnen lassen.

Im chinesischen Web, das von Online-Shops und Online-Banking bestimmt wird, ist die Face ID Technologie von der Plattform Megvii (eine Schnittstelle zu externen Anwendungen) ein fester Bestandteil. Die Software dahinter heißt Face++ und stammt von einem Start-Up Unternehmen aus Peking. Wie berichtet wird, nutzen mittlerweile mehr als 300.000 Entwickler in 150 Ländern diese Software, die sich damit auf dem weltweiten Vormarsch befindet ...

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