Caller ID-Spoofing nicht automatisch grob fahrlässiges Verhalten

Bevor auf eine interessante Entscheidung des Landesarbeitsgericht Düsseldorf vom 29.08.2017, Az.: 14 Sa 337/17 eingegangen wird, darf – da nicht davon ausgegangen werden kann, dass dies jedem ein Begriff ist – zunächst die Bezeichnung „Caller ID-Spoofing“ erklärt werden.

Laut Wikipedia beschreibt dies eine Methode, mit der Anrufe unter einer für den Angerufenen vorgetäuschten rufenden Nummer geführt werden können. Hierdurch sei es möglich, die wahre Identität des Anrufers zu verschleiern, um gegebenenfalls eine falsche Identität vorzutäuschen.

So auch geschehen in dem vom LAG Düsseldorf besagten Fall. In dem Fall arbeitete eine Kassiererin in einer Tankstelle. Ihr wurde arbeitgeberseitig die Anweisung erteilt, Telefonkarten (beziehungsweise deren Nutzungs-Codes) nicht am Telefon herauszugeben. Sodann rief eine ihr unbekannte männliche Person an, gab sich als Mitarbeiter einer Telefongesellschaft aus und behauptete, aufgrund einer Systemumstellung müssen sämtliche 30-Euro-Prepaidkarten durch neue ersetzt werden ...

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