Von wegen Chancengleichheit im zweiten Staatsexamen – Wohl eher Wettbewerbsverzerrung!

Dem niedersäschischen Justizprüfungsamt (JPA) ist ein riesen großer Fehler unterlaufen: Wie die NOZ bereits Anfang diese Monats berichtete, wurde im Juli 2017 versehentlich die gleiche Klausur wie im Juli 2016 gestellt.

Chancengleichheit und Vergleichbarkeit in Frage gestellt

Von Chancengleichheit und einer Vergleichbarkeit der Ergebnisse im Staatsexamen kann unter solchen Umständen wohl kaum mehr die Rede sein.

Es ist hinreichend bekannt, dass sich Nachwuchsjuristen über die Inhalte von bereits geschriebenen Klausuren austauschen und sich nicht nur in Onlineforen Lösungsvorschläge zu bereits gelaufenen Klausuren finden lassen.

Mehr als 200 Kandidainnen und Kandidaten nahmen an der Prüfung im Juli diesen Jahres teil. Noch größer wird das Ausmaß des Skandals, wenn man berücksichtigt, dass unter diesen auch zehn Wiederholer beziehungsweise „Notenverbesserer“ waren ...

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