Rezension: Internationales Privatrecht

von Dr. Benjamin Krenberger

Ring / Olsen-Ring, Internationales Privatrecht, 2. Auflage, C. H.Beck 2017


Von Dipl.-Jur. Marvin Jäschke, Göttingen



Kollisionsrechtliche Fragestellungen gehören unzweifelhaft zu den anspruchsvollsten Fallgestaltungen für jeden Rechtsanwender, ob nun Praktiker oder Student. Gerade mit der voranschreitenden Globalisierung und der gewachsenen Mobilität wird die Frage, wie kollidierende Rechtsordnungen miteinander in Einklang zu bringen sind, immer dringlicher. Dies zeigt sich nicht zuletzt in immer wiederkehrenden legislativen Bemühungen, die versuchen der gesteigerten Bedeutung hinreichend Rechnung zu tragen, und die sich zuletzt in der ab 2019 geltenden Rom IVa/b VOen niederschlagen.


Mit dem Werk „Internationales Privatrecht“ versuchen Prof. Dr. Gerhard Ring und Prof’in. Dr. Line Olsen-Ring (LL.M.) dem Rechtsanwender einen leichten Einstieg in diese schwierige Rechtsmaterie zu bieten. Das 166 Seiten schlanke Werk ist dafür auch in seiner nun schon zweiten Auflage in der bekannten JuraKOMPAKT-Schriftenreihe des C.H. Beck-Verlags erschienen.


Inhaltlich deckt das als „Grundriss“ zu verstehende Werk die wichtigsten Gebiete des Internationalen Privatrechts ab, so etwa das Personen- und allgemeine Vertragsrecht (Kap. 2), das Sachenrecht (Kap. 3) sowie das Erb- und Familienrecht (einschließlich Kindschafts- und Unterhaltsrecht) (Kap. 4, 5). Ebenfalls Berücksichtigung fanden dabei auch die sog. Rom IVa- und Rom IVb-VO, die allerdings beide erst ab 2019 Geltung entfalten werden und den Bereich des Güterstandes von „internationalen“ Ehepaaren bzw. Lebenspartnerschaften regeln ...

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