Resturlaub? So gehen Sie auf Nummer sicher

(08.09.2017)

Auch wenn die meisten Arbeitnehmer Urlaubstage aus dem alten ins neue Jahr mitnehmen und Arbeitgeber das zulassen – korrekt ist das nicht. Die gesetzlichen Vorgaben zum Thema Resturlaub sind eindeutig. Ecovis- Arbeitsrechtler Marcus Bodem erklärt, wie Arbeitgeber richtig vorgehen.

Im Bundesurlaubsgesetz (Paragraph 7 BurlG) ist geregelt, dass der Urlaub in dem Jahr zu nehmen ist, in dem er entsteht. Eine Übertragung ins folgende Jahr ist nicht vorgesehen.

Keine Regel ohne Ausnahme

Ein Arbeitnehmer kann Urlaubstage ins neue Jahr schieben, wenn er den Resturlaub nicht nehmen kann

wegen Erkrankung oder aus betrieblichen Gründen, weil beispielsweise zum Jahresende die Auftragsbücher gut gefüllt sind.

Aber aufgepasst: Der Stichtag, bis zu dem die Mitarbeiter den Resturlaub nachholen können, ist der 31. März des Folgejahres. Nur wenn ein Angestellter die ersten drei Monate des Jahres krank bleibt, besteht der Urlaubsanspruch weiter. Danach ist der Urlaub zeitnah im laufenden Kalenderjahr zu nehmen ...

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