„OK Google, bitte reich die Scheidung ein“

von Ralf Zosel
Wie finden wir mit digitalen Assistenten zum Anwalt?

„In fünf Jahren werden wir an einem Punkt sein, dass die Sprachassistenten so fest in unserem Leben verankert sein werden, dass wir uns nicht vorstellen können, ohne diesen Helfer zu leben. So wie es jetzt mit dem Smartphone der Fall ist.“

Das sagt Scott Huffman, der Vize-Chefingenieur von Google in einem aktuellen Interview auf wired.de voraus. Ob das wirklich so rasant geht, wird sich zeigen. Aber auch ich bin überzeugt: Die Revolution der digitalen Assistenten wird kommen.

Die Kommunikation per Sprache ist dabei nur ein Aspekt – wenn auch ein sehr wichtiger. Je natürlicher wir uns mit dem digitalen Assistenten unterhalten können, umso normaler wird das für uns. Und das eröffnet der Technik (bzw. deren Herren) völlig neue Möglichkeiten, Einfluss auf unser Leben zu nehmen.

Damit sich die Assistenten auf dem Massenmarkt durchsetzen, ist es entscheidend, dass sie „lernen, sich übergangslos mit den unterschiedlichsten Diensten und Programmen zu verbinden.“ Scott Huffman weiter:

„Und mit übergangslos meine ich, dass ich dabei auch gefahrlos persönliche Daten übertragen kann, sei es meine Identität, meine Adresse oder meine Bankdaten – so wie das heute schon im Netz funktioniert. Wenn das über all meine Geräte hinweg funktioniert, mit so alltäglichen Dingen wie dem Buchen eines Taxis oder dem Bestellen einer Pizza, dann wird es so sein, als hätte jeder von uns eine kleine Person auf seiner Schulter sitzen. Um solche Dinge würde man sich nicht mehr selbst kümmern müssen. Dafür gibt es dann diese kleine Person. Wir machen zwar ganz kleine Schritte bei der Entwicklung des Sprachassistenten, aber das ist das Ziel.“

„Rufe mir ein Taxi!“ Das geht per Sprache natürlich viel einfacher und schneller, als umständlich „Taxi“ ins Smartphone einzutippen und dann aus der Trefferliste eins auszuwählen ...

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