Schutz von Content im Internet

Es ist mittlerweile weit verbreitet, im Netz gefundene Inhalte ohne Quellenangabe geschweige denn Genehmigung des Urhebers für eigene Zwecke zu nutzen. Vielfach besteht dabei entweder überhaupt kein Unrechtsempfinden oder eine Urheberrechtsverletzung wird als „Kavaliersdelikt“ ohne echten Schaden verstanden.
Die Möglichkeit des Verletzten, mit seinem Content Geld zu verdienen ist dadurch aber oftmals in erheblichem Maße beeinträchtigt, da der Verletzer durch Einbindung in seine eigene Werbungs-Umgebung die Monetarisierungsmöglichkeiten des Urhebers umgeht. Dementsprechend haben Urheber und rechtmäßige Verwender ein berechtigtes Interesse daran, Content zu schützen oder – wenn es dafür bereits zu spät ist – Gegenmaßnahmen einzuleiten. Welche Möglichkeiten es hierbei gibt, wird im Folgenden kurz dargestellt.

Was ist geschützt?
Das deutsche Urheberrecht schützt Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst.
Darunter fallen unter anderem Fotos und andere Bilder, Blogbeiträge und andere Texte, Videos sowie Audioaufnahmen.
Bei Werken wird eine gewisse „Schöpfungshöhe“ verlangt, also dass eine schöpferische Eigenleistung zu erkennen ist.
Fotos hingegen sind entweder als Lichtbildwerke oder als Lichtbilder geschützt. Lichtbildwerke unterscheiden sich ebenfalls durch ihre Schöpfungshöhe von reinen Lichtbildern. Daher sind Lichtbilder zwar nicht gegen das Nachstellen eines Motivs geschützt, jedoch gilt der Urherberrechtsschutz für das Bild an sich, auch wenn sie keinen künstlerischen Anspruch haben wie z.B. Smartphone-Schnappschüsse.
Auch Videos wie Werbespots oder VLOGs sind urheberrechtlich geschützte Werke.
Problematischer ist es bei Websites: Hier können natürlich die einzelnen Bestandteile wie Artikel, Bilder und Videos einzelne Werke darstellen; komplizierter wird es jedoch, wenn es an das Layout der Website geht ...

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