„Ich habe es satt, Menschenfleisch zu essen“

von Stephan Weinberger

Foto: Symbolbild

Es hört sich an wie in einem Horrorfilm: Die südafrikanische Polizei untersucht hunderte Fälle von Kannibalismus, nachdem ein Mann auf der Polizeistation erschienen war, im Gepäck eine Hand und ein Bein sowie ein Geständnis: „Ich habe es satt, Menschenfleisch zu essen“, gab er zu Protokoll.

In einem kleinen südafrikanischen Dorf (970 Einwohner) bei Estcourt in der Provinz KwaZulu-Natal soll sich Schreckliches ereignet haben. Die Polizei verhaftete zunächst drei Männer im Alter von 22, 29 und 32 Jahren, weil sie eine Frau vergewaltigt, ermordet, zerstückelt und gegessen haben sollen. Bei den Beschuldigten soll es sich um nach Angaben der „Daily Mail“ um so genannte Nyangas (traditionelle Medizinmänner) handeln.

Im Rahmen einer Bürgerversammlung wollte der Bürgermeister die Vorwürfe aufklären. Ein Drittel der Bewohner räumte dabei ein, bei den Heilern in Behandlung gewesen zu sein und regelmäßig Menschenfleisch gegessen zu haben. Da sie aber niemanden töten wollten, hätten sie Leichen auf dem Friedhof ausgegraben. Zum Beweis sollten sie die Knochen zur Hütte der Medizinmänner bringen und sie ihnen vorlegen. Sie erhofften sich dadurch Gesundheit und Reichtum ...

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