Anspruch von Arbeitnehmern auf Hund am Arbeitsplatz?

Anspruch von Arbeitnehmern auf Hund am Arbeitsplatz?

Fachanwalt + Arbeitsrecht + Berlin

Die Zahl an Arbeitgebern, die es ihren Arbeitnehmern erlauben, Hunde mit zur Arbeit zu bringen, nimmt zu. Man liest vermehrt von positiven Effekten auf das Arbeitsklima und die Mitarbeiter. Wie ist das Thema arbeitsrechtlich zu beurteilen? Was sollten Arbeitgeber beachten, wenn sie Hunde im Büro erlauben wollen? Kann eine solche Erlaubnis auch widerrufen werden? Besteht auf der anderen Seite ein Anspruch ...

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Darf der Hund mit zur Arbeit ins Büro? I Fachanwalt Arbeitsrecht

Darf ich meinen Hund mit ins Büro bringen? http://fernsehanwalt.com ++ Telefon: 030/40004999 ++ Mail: Berlin@recht-bw.de ++ Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck ++ Berlin und Essen http://www.fernsehanwalt.com - Hier finden Sie weiterführende Informationen zu aktuellen rechtlichen Problemen mit Einschätzungen, Verhaltenstipps und Musterbeispielen vom Fachanwalt Alles zum Arbeitsrecht http://www.arbeitsrechtler-in.de Arbeitnehmer zum Kündigungsschutz (Muster, Ablauf, Tipps vom Fachanwalt für Arbeitsrecht): http://www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Wir beraten Sie gerne an folgenden Standorten: Berlin-Mitte, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin Fon (030) 4 000 4 999 Fax (030) 4 000 4 998 Berlin@recht-bw.de Berlin-Charlottenburg, Kurfürstendamm 216, 10719 Berlin Fon (030) 4 000 4 999 Fax (030) 4 000 4 998 Berlin@recht-bw.de Berlin-Marzahn, Marzahner Promenade 28, 12679 Berlin Fon (030) 4 000 4 999 Fax (030) 4 000 4 998 Berlin@recht-bw.de Potsdam, Friedrich-Ebert-Straße 33, 14469 Potsdam Fon (0331) 270 22 28, Fax (0331) 270 22 30, Potsdam@recht-bw.de Essen, Ruhrallee 185, 45136 Essen, Fon (0201) 4532 00 40, fachanwalt@arbeitsrechtler-essen.com Darf ein Arbeitnehmer seinen Hund mit zur Arbeit ins Büro bringen? Mich erstaunt immer wieder, dass es hierbei so häufig zu Diskussionen kommt. Die Rechtslage ist eigentlich sehr einfach. Grundsätzlich nicht. Ausnahmsweise kann sich ein Anspruch entweder unter Gleichbehandlungsgesichtspunkten (anderen Arbeitnehmern wird das Mitbringen des Hundes gestattet) oder im Zusammenhang mit einer einmal erteilten Erlaubnis ergeben. Übersehen wird hier allerdings, dass der Arbeitgeber eine solche Erlaubnis jederzeit widerrufen darf, wenn er hierfür sachliche Gründe ins Feld führen kann. Fall: Eine Arbeitnehmerin hatte ihren dreibeinigen Hund jahrelang mit ins Büro (Werbeagentur, wohin sonst?) gebracht. Nunmehr wurde ihr dies vom Arbeitgeber ausdrücklich untersagt. Der Arbeitgeber begründete den Widerruf der Erlaubnis damit, dass die Hündin zutiefst traumatisiert sei und unter anderem auch die Kollegen der Arbeitnehmerin anknurre, sodass sich diese kaum noch ins Büro trauten. Die Arbeitnehmerin berief sich zum einen auf den Gleichbehandlungsgrundsatz (auch andere Arbeitnehmer durften ihren Hund mitbringen) und zum anderen auf die einmal erteilte Erlaubnis. Urteil: Das Landesarbeitsgericht wies zunächst noch einmal darauf hin, dass es dem Arbeitgeber obliege, im Wege seines Direktionsrechts die Bedingungen festzulegen, unter denen die Arbeit zu leisten sei. Soweit der Arbeitgeber hier im Rahmen seines Direktionsrechts ein Mitbringen des Hundes gestattet habe, sei die Erlaubnis als von Anfang an erteilt gewesen unter dem Vorbehalt, dass hier keine Störungen anderer Arbeitnehmer ausgingen. Der Widerruf der Erlaubnis sei daher zu Recht erfolgt. Auch sah das Landesarbeitsgericht keine Ungleichbehandlung gegeben, da der Arbeitgeber für die unterschiedliche Verfahrensweise einen sachlichen Grund habe. Quelle: Arbeitsgericht Düsseldorf, 8 Ca 7883/12, Urteil vom 04.09.2013 Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 9 Sa 1207/13, Urteil vom 24.03.2014



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