Agile Projekte funktionieren nur mit gegenseitigem Vertrauen: Interview mit Tim Hahn zu agilen E-Commerce-Projekten

von Florian Decker

Agile Projekte sind „in“. Seit ein paar Jahren hört und liest man ständig davon. Aber macht diese Art der Projektumsetzung wirklich Sinn? Wann ist das alte „Wasserfall“-Modell besser? Wir haben uns mit Tim Hahn, Geschäftsführer von netz98, darüber unterhalten, der mit seinem Team schon zahlreiche E-Commerce-Projekte erfolgreich umgesetzt hat.

E-Commerce-Projekte werden gerne „agil“ entwickelt – warum?

Es hat sich gezeigt, dass das herkömmliche „Wasserfallmodell“ mit festgelegten Milestones nicht bei allen Projekten passt. Gerade bei größeren E-Commerce-Projekten steht die gesamte Planung selten von Anfang an so fest, dass nur noch die einzelnen Schritte und Aufgaben abgearbeitet werden müssen.

In der Regel sind während der Projektlaufzeit sehr viele Anpassungen erforderlich, welche die starr geplante Struktur ins Wanken bringen können. Deswegen ist es wichtig, agil an die Sache ranzugehen, um die Entwicklung eines Onlineshops oder einer E-Commerce-Plattform flexibler zu handhaben.

Wasserfall versus agile Entwicklung: Wann sollte welche Methode zum Einsatz kommen?

Nur wenn die Projekte von vornherein mit einem detaillierten Leistungskatalog sowie mit einer professionellen Planung von Aufwand, Budget und Zeitfenster definiert werden können, kann das Wasserfallmodell in Betracht gezogen werden. Besteht dagegen beim Auftraggeber nur eine ungefähre Vorstellung vom Endprodukt, zum Beispiel eines B2B-Onlineshops, und will er trotzdem schnellstmöglich in die Umsetzung einsteigen, ist ein agiles Verfahren besser.

Was sind die typischen Herausforderungen bei agilen Projekten?

Bei agilen Projekten steigen beide Partner nach einer sehr kurzen Planungsphase direkt in die Umsetzung ein. Dabei ist es erforderlich, dass der Auftraggeber und der Auftragnehmer ständig und sehr eng miteinander kommunizieren ...

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