Kanzleierfolg: Schmerzensgeld und Schadensersatz nach misslungener Brustvergrößerung

Schmerzensgeld für Brustvergrößerung: Oft veranlasst das Streben nach Schönheit die Betroffenen zur Operation

Es gibt viele Gründe, warum sich Frauen für eine operative Brustvergrößerung entscheiden. Angefangen bei der Bewältigung von Erkrankungen, nach starker Gewichtsabnahme bis hin zum alleinigen Wunsch, die Körperästhetik zu verändern: Es gibt viele Motive für eine solche Operation. Daraus hat sich ein Markt entwickelt, denn mit Brustvergrößerungen lässt sich gutes Geld verdienen. Eine Brustaugmentation – so der Begriff für den Eingriff in der medizinsichen Fachsprachen – kostet mehrere tausend Euro. Korrektur- und Folgeoperationen sind oft noch wesentlich teurer. So überrascht es nicht, dass auch wir als Kanzlei für Medizinrecht immer wieder mit Fällen der plastischen Chirurgie befasst sind.

Auch unseriöse Anbieter führen die operativen Brustvergrößerung durch

Dass nicht jeder Marktteilnehmer seriös und qualifiziert ist, zeigt sich zum Leidwesen der Betroffenen oftmals erst nach der Operation. Beim Betrachten des Ergebnisses bereuen viele Frauen, überhaupt den Schritt gegangen zu sein, ihre Brust vergrößern zu lassen. So war es auch in unserem Fall. Eine größere und für ihre Angebote sehr bekannte Einrichtung im Bereich der ästhetischen Medizin in Berlin operierte durch einen ihrer Ärzte eine junge Frau, die sich erhoffte, ihre Ästhetik verbessern zu können. Nach der operativen Brustvergrößerung waren die Brüste völlig deformiert; die Brustwarzen standen “kreuz und quer”, nur nicht dort, wo sie sein sollten. Auch die Präparation der Implantattaschen erwies sich als dürftig.

Es ist uns gelungen, mit der Gegenseite einen Vergleich auszuhandeln. Dieser Vergleich beinhaltet ein weit überdurchschnittliches Schmerzensgeld und die Kosten für die Folgebehandlung in einer seriösen Klinik ...

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