Schmerzensgeld für Impotenz des Partners?

Einer Ehefrau steht aufgrund einer fehlerhaften ärztlichen Behandlung ihres Ehemanns, durch die dieser impotent geworden sein soll, kein Schmerzensgeld zu.

Die Klägerin hat behauptet, ihr Ehemann habe aufgrund einer fehler­haften ärztlichen Behandlung im beklagten Krankenhaus, dort wurde der Mann in den Jahren 2010 und 2011 mehrfach an der Wirbelsäule operiert, einen Nervenschaden erlitten, durch welchen er impotent geworden sei. Dies beeinträchtige ihr zuvor ausgefülltes Sexualleben. Vom beklagten Krankenhaus hat sie deswegen ein Schmerzensgeld in der Größenordnung von 20.000 Euro verlangt.

Der Klage war kein Erfolg beschieden. Der 3. Zivilsenat des OLG Hamm hat in seinem Hinweisbeschluss vom 7.6.2017 ausgeführt, dass die Klägerin selbst ja nicht geschädigt worden wäre. Damit fehle aber die Voraussetzung für einen Schmerzensgeldanspruch ...

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