Schlüsselqualifikationen eines Rechtsanwalts

Vor den Sommerferien – am Ende jeden Schuljahres – erhalten die Schulkinder ein Zeugnis, das schwarz auf weiß ihre Leistungen im vergangenen Schuljahr wiedergeben soll. Auch im Bereich des Arbeitslebens wird bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ein Zeugnis erteilt. Doch eine klare Notenvergabe enthält dieses Zeugnis nicht. Lediglich in verklausolierten Formulierungen werden Bewertungen abgegeben, die man erst zu Schulnoten übersetzen muss.

Doch auch wenn ein solches Arbeitszeugnis hervorragend ausfällt, gehen immer mehr Unternehmen und Arbeitgeber dazu über, eine Bewerbung nicht nur nach den enthaltenen Zeugnissen zu beurteilen, sondern ziehen auch sogenannte Soft Skills bei der Einstellungsentscheidung heran.

Auch viele Selbständige reflektieren ihre Arbeitssituation und bilden sich in diesem Bereich weiter. Bei jungen Juristen ist es mittlerweile ins Bewusstsein vorgedrungen, dass ihr mit den Staatsexamen abgeschlossenes Studium ihnen zwar Fachwissen vermittelt hat – aber jegliche praktische Erfahrung im Umgang mit Mandanten, mit Kollegen und Mitarbeitern hat fehlen lassen. Arbeitsorganisation und Kanzleiführung werden in der Juristenausbildung mehr als stiefmütterlich behandelt. Besonders größere Kanzleien machen eine Einstellung nicht mehr in erster Linie von den Noten in den beiden Staatsexamen abhängig, sondern haben durchaus erkannt, dass soziale Kompetenz, Begeisterungsfähigkeit und z.B ...

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