Influencer-Marketing: Welche rechtlichen Besonderheiten sind zu beachten?

Caro Daur, Julienco und Bianca Heinecke: Influencer sind als Werbebotschafter heutzutage gefragt wie nie und verdienen mit ihren Meinungen gutes Geld. Mit der steigenden Popularität der Influencer gerät das Geschäftsmodell jedoch auch immer mehr in den Fokus von Medienwächtern. Wie Unternehmen Influencer-Marketing rechtssicher nutzen können, erfahren Sie im Folgenden.

A. Marketing 2.0: Was ist Influencer-Marketing?

Eigentlich ist Influencer-Marketing nichts Neues. Unternehmen haben immer schon versucht, ihre Produkte mit „Meinungsmachern“ an den Kunden zu bringen. Neu ist beim Influencer-Marketing, dass die „Meinungsmacher 2.0“ ihre „Berühmtheit“ über Social-Media-Plattformen wie Youtube, Facebook & Co erlangt haben und dort teilweise über mehrere Millionen Abonnenten verfügen. Durch ihre extreme Reichweite werden Influencer für Unternehmen zu interessanten Werbebotschaftern. Sie beauftragen Blogger, Youtuber und ähnliche Social-Media-Sternchen, gegen eine der Reichweite ihres Accounts entsprechende Vergütung, Unternehmensbotschaften zu kommunizieren und Produkte zu testen und zu empfehlen. Insbesondere im Bereich Lifestyle und Mode sind Influencer so zu einem festen Bestandteil der neuen Werbewelt geworden.

B. Rechtlicher Hintergrund: Das Verbot von Schleichwerbung und seine teuren rechtlichen Folgen

Je beliebter Influencer-Marketing jedoch als Marketing-Strategie wird, desto mehr stehen Influencer auch auf dem Radar von zur Abmahnung berechtigten Verbänden und Medienanstalten. Eine der größten Berühmtheiten am „Influencer-Himmel“ - die 22-jährige Bloggerin Caro Daur – wurde erst kürzlich vom Verband sozialer Wettbewerb abgemahnt, weil sie ein von ihr auf Instagram gepostetes Produkt nicht als Werbung deklariert hat. Influencer „Flying Uwe“ musste bereits eine Geldstrafe von 10.500 Euro wegen „fortgesetzter Verstöße gegen die Werbekennzeichnungspflichten“ bezahlen ...

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