Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (5)

Was bisher geschah:

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (1) – Sachverhalt

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (2) – einstweilige Verfügung

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (3) – unlauterer Wettbewerb zwischen Privatleuten?

Stern und Marc Drewello ./. Blauer Bote (4) – strukturell unqualifizierter Journalismus

Zurück zum Bana-Fake. Inzwischen habe sich viele Leute die Arbeit gemacht, diese infame Propaganda-Nummer auseinander zu nehmen, etwa diese hier: Offenkundig nutzt also eine Dschihadistin ihre Tochter wie ein Bauchredner seine Puppe, um Propaganda zu lancieren. (Hierzulande würde man sie als eine „Gefährderin“ oder „Mitglied einer terroristichen Vereinigung“ einstufen.)

Die westlichen Medien haben die durchsichtige Medien-Operation dankbar wie unkritisch aufgesogen. Stern-Autor Marc Drewello ist offenkundig ein so schlichtes Gemüt, dass er sogar der inszenierten Bana Mut zusprach und für sie betete:

It breaks my heart that I can't help you. I feel ashamed. I pray for you and all the people in E-#Aleppo — Marc Drewello (@sag_was) December 13, 2016

So weit, so peinlich. Kriegsberichterstattung vom Schreibtisch aus.

Es ist das gleiche Theater, das unsere ja sooooo zuverlässigen Medien jedes Mal mitspielen, wenn ein transatlantisch beschlossener Krieg verkauft werden soll. In Afghanistan hießen die Taliban noch „Freiheitskämpfer“, als es gegen Russland ging; Saddam Hussein war zum Kriegführen gegen den Iran ein toller Partner, in Kuwait aber dank der inszenierten Kinderkrankenschwester ein Barbar; in Jugoslawien transportierte der Spiegel dieses Horrormärchen:

Scharping: (…) Schwangeren Frauen wurden nach ihrer Ermordung die Bäuche aufgeschlitzt und die Föten gegrillt.

SPIEGEL: Ist das verbürgt?

Scharping: Ja, leider ...

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"Es begann mit einer Lüge" - Doku über NATO-Einsatz in Jugoslawien, ARD 2001‬‏

Wie die NATO im Krieg um Kosovo Tatsachen verfälschte und Fakten erfand. Monitor-Autoren enthüllen Fälschungen in der Berichterstattung zum Kosovo-Krieg. "Es begann mit einer Lüge", ein Film von Jo Angerer und Mathias Werth für den WDR. Ausgestrahlt in der ARD am 8. Februar 2001. 24. März 1999: Im italienischen Piacenza starten deutsche Kampfjets gegen Jugoslawien. Es ist der erste Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Nur aus einem Grund durften deutsche Soldaten am Krieg teilnehmen und der hiess: Abwendung einer humanitären Katastrophe. Verteidigungsminister Rudolf Scharping lieferte die Argumente für den Kriegseinsatz: Bilder von Massakern an der Zivilbevölkerung, von zerstörten Dörfern. Die Serben hätten zur Vertreibung der Kosovaren den Operationsplan "Hufeisen" entwickelt, so das Verteidigungsministerium. Nach diesem Plan wollten die Serben die Kosovo-Albaner aus dem Land treiben. Zum Beleg lieferte Scharping den Journalisten die passenden Fotos. Die Bilder gingen durch die Presse und sorgten für Stimmung für einen deutschen Kriegseinsatz. 78 Tage führte die NATO dann Krieg gegen Jugoslawien - nicht nur mit Bomben. Von Beginn an ging es auch darum, wer die 'richtigen' Begriffe besetzte und die 'besseren' Bilder besaß. Mit Bildern aus Kriegsgebieten hatten die Monitor-Redakteure Mathias Werth und Jo Angerer ihre Erfahrungen. Bereits in der Berichterstattung zum Golfkrieg konnten sie für Monitor Fälschungen aufdecken. Über zehn Jahre arbeiten die beiden als Team zu Themen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik. Als der Kosovo-Konflikt sich zuspitzte, berichtete Jo Angerer in Deutschland, Mathias Werth konnte in Moskau die russische Sicht der Dinge verfolgen. Es gab unterschiedliche Wahrnehmungen und unterschiedliche Betroffenheit. Auf zahllosen Pressekonferenzen informierten Politiker und Militärs die Öffentlichkeit. Bereits während des Krieges gab es erste Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Stellungnahmen. - Das vollständige Manuskript - http://www.ag-friedensforschung.de/themen/NATO-Krieg/ard-sendung.html Original: http://www.youtube.com/watch?v=ZCxZJquOOI0


Bana Alabed's family life in Eastern Aleppo | Investigation by Khaled Iskef

“War Diary” project | Aleppo, Syria | Summer of 2017 ---------------------------------------------------------------------------- Support the “War Diary” project : http://PayPal.Me/ruvid ------------------------------------------------------------------------------ More videos can be found @ https://vid.me/RU_Videos Visit our (new) website: http://frontinfo.media/?cat=309 Follow us on Facebook and Tweeter :) Be advised, VIDEO CONTAINS GRAPHIC IMAGES, not recommended for children under age of 18 Mature viewers only. This is a war documentary. For documentary and educational purposes only. Video is on channel covering wars posted not to offend, shock or encourage violence but for news / historical and educational purposes - to document war, war crimes and cases of terrorism. (Every video is dated for such purposes) Video shows a war, and all horrors that come with it… Real events - as it is - often videotaped by the people who lived thru it. Video shows scenes of real war, violence, death scenes., and often have historical significance. It is raw footage, therefore : Use your own discretion. If it’s not something you were expecting to watch, please watch something else. Again : This is a war documentary, VIDEO CONTAINS GRAPHIC IMAGES, VIOLENCE, AND POSSIBLE WAR CRIMES. IF IT'S NOT SOMETHING YOU WERE LOOKING FOR STOP, DO NOT WATCH!


BANA ALABED, THE TRUE STORY: INVESTIGATION BY KHALED ISKEF, ALEPPO

In this second documentary, Khaled Iskef, an Aleppo based journalist reveals 20 Nusra Front & Abu Omara battalion centres located metres away from Bana Alabed's home in East Aleppo Part I here: http://21stcenturywire.com/2017/07/14/bana-the-heartbreaking-story-of-child-exploitation-propaganda-and-media-falsehood/ Documentation: Khaled Iskef Camera: Nour Ali Alali Research assistant: Taref Maghame



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