Entschädigungszahlungen von Stromnetzbetreibern steuerlich optimieren

von Christian Herold

Vor einigen Monaten hatte ich in meinem Blog-Beitrag „Steuerbare Überlassung von Luft“ darauf hingewiesen, dass eine Entschädigung, die ein Stromnetzbetreiber an einen Grundstückseigentümer zahlt, weil dessen Grundstück mit einer Hochspannungsleitung überzogen wird, zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung führt. Das gilt auch dann, wenn es sich um ein zu eigenen Wohnzwecken genutztes Grundstück handelt (FG Düsseldorf v. 20.09.2016, 10 K 2412/13 E, Revision unter IX R 31/16). Die Entschädigung ist grundsätzlich im Jahr der Zahlung in voller Höhe zu versteuern.

Heute möchte ich darauf hinweisen, dass betroffene Grundstückseigentümer – sofern möglich – mit dem Stromnetzbetreiber eine zeitliche Befristung vereinbaren sollten. In diesem Fall würde die Besteuerung durch § 11 Abs. 1 Satz EStG abgemildert werden ...

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