Endlich- Der Gesetzgeber erlaubt die Betriebsratssitzung per Skype und Videochat! Ich gebe zu, liebe Leserinnen und Leser, dass ich Sie mit dieser Überschrift – ohne zu lügen – etwas in… Weiterlesen Der Beitrag erschien zuerst auf Betriebsrat 2017.

Endlich- Der Gesetzgeber erlaubt die Betriebsratssitzung per Skype und Videochat!

Ich gebe zu, liebe Leserinnen und Leser, dass ich Sie mit dieser Überschrift – ohne zu lügen – etwas in die Irre führen wollte. Tatsache ist, dass sich viele Betriebsräte genau das wünschen. Gerade für Gesamt- oder Konzernbetriebsräte hätte eine Sitzung mittels neuer Informations- und Kommunikationstechnologie (kurz: IKU) deutliche Vorteile. Zeitnahe Sitzungen wären jederzeit möglich, lange Anfahrtswege könnten entfallen und die Arbeit auf dem Schreibtisch müsste nicht unendlich lange liegen bleiben. Sogar der Arbeitgeber würde sich über die gesparten Reise- und Personalkosten freuen. Auch technisch gesehen sind Videokonferenzen zwischen verschieden Betriebsstätten oder Betrieben heutzutage kein Problem mehr.

Fest steht aber auch, dass Beschlussfassungen per Video mit dem Grundsatz der Nichtöffentlichkeit nur schwer zu vereinbaren sind. Gleiches gilt für das schriftliche Umlaufverfahren, für Telefonkonferenzen oder für Beschlüsse per E-Mail. Anders als bei einer persönlichen Betriebsratssitzung kann hier nicht gewährleistet werden, dass Dritte außerhalb des Sichtbereichs der Kamera die Sitzung mitverfolgen oder sogar mitschneiden. Zudem kann eine Videokonferenz niemals die menschliche Kommunikation (Mimik, Gestik) in ihrer ganzen Vielfalt abbilden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK