„Die Management-Aufgaben bei öffentlichen Unternehmen werden komplexer “ – Ein Interview mit Dr. Martin von Hören von Kienbaum Consultants International

(c) Kienbaum Consultants International

Warum man im deutschen Sprachgebrauch lieber einfach Begriffe aus dem Englischen übernimmt als eine deutsche Übersetzung zu verwenden, kann verschiedene Ursachen haben. Bei dem Begriff „Headhunter“ liegen die Gründe auf der Hand: Niemand würde sich selbst freiwillig als „Kopfjäger“ bezeichnen. Jedenfalls niemand, der in der Branche der Personalberatung und -vermittlung seriös unterwegs ist. So wie unser heutiger Gesprächspartner Dr. Martin von Hören von Kienbaum Consultants International, der eine über 20jährige Beratungserfahrung in dem Bereich vorweisen kann. Herr Dr. von Hören hat sich die Zeit genommen, mit uns über Managergehälter, Employer Branding und Vergütungsberatung zu sprechen.

Energieblog: Sehr geehrter Herr Dr. von Hören, Kienbaum gehört zu den größten Personal- und Managementberatungen in Deutschland. Unter anderem begleiten Sie Unternehmen dabei, Leitungspositionen mit den passenden Persönlichkeiten zu besetzen. Was macht einen guten Headhunter aus?

von Hören: Ein guter Headhunter sollte eine umfangreiche Kenntnis des Rekrutierungsmarktes besitzen, das heißt er muss die einschlägigen Akteure kennen: Unternehmen, aber auch Personen. Unverzichtbar ist außerdem ein tiefes Verständnis für das auftraggebende Unternehmen und für den Bedarf, den es hat. Auf dieser Basis gilt es, die entsprechenden Skills und Kompetenzen der Kandidaten, auch über die rein formale Dimension hinaus, zu identifizieren. Schließlich sollten die Kandidaten nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch menschlich in das Team und die Unternehmenskultur passen.

Energieblog: In vielen Branchen herrscht seit Jahren ein Fachkräftemangel. Was können Unternehmen tun, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden?

von Hören: Wettbewerbsfähige materielle Konditionen, also Vergütung, Nebenleistungen etc., gehören zum Pflichtprogramm ...

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