AGB: Internetanbieter verpflichtet 22.000 User zum Kloputzen

von Jannina Schäffer

Der britische WLAN-Anbieter „Purple“ aus Manchester hat seine User mit den „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (AGB) des Unternehmens hereingelegt. Der Internetanbieter hat sich die weit verbreitete User-Faulheit zunutze gemacht und so 22.000 Kunden vertraglich zum Kloputzen verpflichtet! Denn wer liest schon die kompletten AGB?

Für zwei Wochen versteckte der Anbieter eine Klausel in seinen AGB, die den meisten Kunden nicht gefallen hätte. Wenn sie die AGB denn gelesen hätten! Inmitten des Paragraphendschungels stand da:

„Im Ermessen von ,Purple‘ kann der Benutzer dazu verpflichtet werden, 1000 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten. Dies kann folgendes beinhalten: Örtliche Parks von Tierdreck säubern. Streunende Hunde und Katzen umarmen. Verstopfte Abwasserrohre mit der Hand reinigen. Dixi-Klos auf Festivals putzen. Schneckenhäuser bemalen, um das Leben der Tiere fröhlicher zu machen. Kaugummis von den Straßen kratzen.“

Diesen skurrilen AGB stimmten insgesamt 22.275 Menschen zu ohne es zu bemerken. Unter ihnen waren hauptsächlich User, welche die von „Purple“ betriebenen WLAN-Hotspots nutzen wollten. Dazu gehören unter anderem die Hotspots im Legoland, in den Lokalen von Kentucky Fried Chicken und in diversen Hotel-Ketten ...

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