Minijob kündigen – darauf sollten Sie achten

Viele Betriebe fragen sich, ob sie etwas Besonderes beachten müssen, wenn sie einem Arbeitnehmer im Minijob kündigen. Im Grund ist hier keine Besonderheit zu beachten. Minijobber zählen zu den Teilzeitbeschäftigten und daher gelten im Grunde auch die herkömmlichen Kündigungsschutzfristen für Ihre Minijobber.

Diese Kündigungsfristen müssen Sie kennen

Die gesetzliche Kündigungsfrist, die Minijobber und Arbeitgeber einhalten müssen, beträgt vier Wochen, jeweils zum 15. oder zum letzten Tag eines Kalendermonats.

Die Kündigungsfrist umfasst also nicht einen vollen Kalendermonat, sondern 4 Wochen (also 28 Tage). Und eine Kündigung ist somit sowohl zur Monatsmitte (zum 15.) als auch zum Monatsende (Monatsletzten 30. oder 31.) möglich.

Diesen Möglichkeiten sollten Sie sich im Falle eines Falles bewusst sein. Es muss damit nicht immer zum Monatsletzten gekündigt werden.

Diese Kündigungsfristen gelten sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber.

Dauert ein Arbeitsverhältnis länger als 2 Jahre, so verlängern sich die Kündigungsfristen des Arbeitgebers. Das gilt natürlich auch, wenn Sie einem Beschäftigten im Minijob kündigen.

Da gesetzlich nur der Arbeitgeber den längeren Fristen unterliegt, gelten für den Minijobber im Grunde weiterhin die kurze Kündigungsfrist von 4 Wochen, wenn es keine entsprechende Passage im Arbeitsvertrag gibt, dass die längeren Fristen auch für den Minijobber gelten.

Es ist nämlich möglich im Arbeitsvertrag nach 2 Jahren auch für den Arbeitnehmer entsprechend längere Kündigungsfristen zu vereinbaren. Einzige Voraussetzung, die Kündigungsfristen des Arbeitnehmers (Minijobbers) dürfen nicht über die Kündigungsfristen des Arbeitgebers hinausgehen (§ 622 Abs. 6 BGB).

Diese Kündigungsfristen gelten laut § 622 Abs ...

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