Examensreport: StR 1. Examen aus dem Dezember 2016 in Hamburg

Sachverhalt (beruht auf einem Gedächtnisprotokoll)

A, B und C sind ein eingespieltes Team und beschließen, gemeinsam in ein Elektrofachgeschäft einzubrechen. A fährt das Auto, B ist Beifahrer und C sitzt auf der Rückbank. Wie geplant steuert der A das Auto gegen die Glasfront des Fachgeschäfts. Auf der Rückbank des Autos befinden sich auch noch ein ca. 90 cm langes Brecheisen und eine geladene Schreckschusspistole Marke Walther P99, bei der der Explosionsdruck nach vorne austritt. Das Brecheisen hatte das Team mitgenommen, um ggf. bei der Glasfront nachzuhelfen. Die Glasfront geht durch den Aufprall nahezu vollständig zu Bruch. Im Laden nehmen A, B und C, allesamt maskiert, Mobiltelefone und Laptops an sich.

Beim Verlassen des Geschäfts und beim Beladen des Autos mit der Beute werden sie von dem Gebäudereiniger R gesehen, der eigentlich noch im Laden sauber machen wollte. R bleibt jedoch in sicherem Abstand stehen und verriegelt seine Autotüren. A, B und C bemerken den R sehr wohl, gehen aber davon aus, dass er ohnehin „die Hosen voll“ hat und nicht intervenieren werde.

Als A, B und C sich mit dem beutebeladenen Auto Richtung Innenstadt aufmachen, werden die Polizisten P und Q, die gerade Streife fahren, wegen der hohen Geschwindigkeit auf das Fluchtauto aufmerksam. A, B und C gehen irrig davon aus, dass die Polizei ihnen wegen des Einbruchs auf der Spur sei, tatsächlich geht es P und Q nur um die Geschwindigkeitsüberschreitung. Als die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe sind, ergreift der C die Schreckschusspistole und feuert ein Schuss in Richtung Streifenwagen ab, um einerseits die Flucht zu ermöglichen und andererseits die Beute zu sichern. Dabei nimmt er Verletzungen, nicht aber den Tod der Polizeibeamten billigend in Kauf. P zieht das Lenkrad erschrocken zur Seite und stößt mit dem Streifenwagen gegen einen Laternenpfahl. Dabei zieht er sich Prellungen zu.

Aufgabe: Prüfen Sie die Strafbarkeit von A und C ...

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