Mindestgrösse für Einstellung in den Polizeivollzugsdienst

von Liz Collet

„Hat der Pumuckl heut‘ auch was zu sagen?“

Erinnern Sie sich an jene Geschichte, über die ich vor geraumer Zeit einmal plauderte?

Ein Münchner, ein Altmünchner, ein echter und nicht so ein reingschwappter Möchtegern- oder Tutmalsoalsob-Münchner, der kann über eine Frage wie jene ebenso herzhaft schmunzeln, wie über eine andere, an die er sich dabei sofort erinnert fühlen wird:

„Was wui denn so a aufg’stellter kloaner Mausdreck?“

Von einem echten und leider längst allzu rarem Münchner zu einem ebensolchen würde die Frage humorvoll gutmütig gemeint und ebenso frotzelnd und nicht beleidigend verstanden werden, ohne als Beleidigung gerichtsmassig werden zu müssen. Als Beleidigung etwa.

Wo aber eine Amts- (und damit als „Respekts“-Person, im Eigen- wie im öffentlichen Verständnis) so gefragt wird, kann das anders enden.

Manchmal ist letzteres auch abhängig von der wirklichen Souveränität und Autorität von Amtspersonen oder anderen Beamten.

Auch auf neckische und neckende Fragen lässt sich ohne Strafanzeigen und -anträge mit geschicktem und humorvollem Kontern manchmal weit mehr erreichen, auch Respekt. Anerkennendem, ja: gerade anerkennendem Respekt.

Aber das ist ein weites Feld, das über reine Rechtsfragen hinaus geht. Wer beispielsweise die social media Arbeit der Münchner Polizei seit rund einem Jahr nur halbwegs kennt und kennengelernt hat, wird viel dort in und zwischen Zeilen entdecken können, das mit eben diesen Fragen zu tun hat. Mit einer ernst genommenen und ernst zu nehmenden Polizei, Polizeiarbeit und polizeilicher Medien- und Pressearbeit auf hohem Niveau und (Eigen-)Anspruch an deren Qualität ...

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