EUGH stärkt Gutglaubensschutz bei Differenzbesteuerung

Der Europäische Gerichtshof hat den Finanzbehörden bei der Versagung der Differenzbesteuerung einen Riegel vorgeschoben. Am 18.05.2017 (C-624/15) wurde klargestellt, daß ein litauischer Autohändler auf die Angaben auf der Rechnung des dänischen Autohändlers vertrauen durfte.

Was war passiert?

Dem vorlegenden Gericht stellt sich daher die Frage, ob ein Steuerpflichtiger, der eine Rechnung erhalten hat, die sowohl Angaben zur Differenzbesteuerung als auch zur Befreiung von der Mehrwertsteuer enthielt, die in Art. 314 der Mehrwertsteuerrichtlinie vorgesehene Besteuerung anzuwenden berechtigt war, obgleich eine spätere behördliche Steuerprüfung ergeben hat, dass der steuerpflichtige Wiederverkäufer, der die betreffenden Waren geliefert hatte, die Differenzbesteuerung nicht angewandt hatte ...

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