Wegen fünf Minuten Verspätung durch das juristische Staatsexamen fallen?

Wegen einer verspäteten Rückkehr aus der Pause ist eine Studentin aus Bielefeld durch das erste Staatsexamen gefallen.

Die Kandidatin war nach ihrem Aktenvortrag nach eigenen Angaben zu einer Freundin zum Tee trinken gegangen. Aufgrund der Aufregung habe sie den Zeitpunkt, wann die Prüfung durch das mündliche Prüfungsgespräch fortgesetzt werden würde, missverstanden. Sie kehrte daher fünf Minuten zu spät zum Prüfungsraum zurück, um am mündlichen Prüfungsgespräch teilzunehmen. Das mündliche Prüfungsgespräch hatte bereits begonnen und die Kandidatin wurde nicht mehr in den Prüfungsraum gelassen. Aufgrund dieser verspäteten Rückkehr von fünf Minuten war die Prüfung mit nicht bestanden bewertet worden.

OVG Münster bestätigt die Abweisung der erstinstanzlichen Entscheidung des VG Minden

Die gegen diese Entscheidung gerichtete Klage der Studentin war vom VG Minden, AZ. 8 K 1116/15, abgewiesen worden. Die Rechtmäßigkeit der Entscheidung wurde jetzt in zweiter Instanz am heutigen Dienstag (20.06.2017) vom Oberverwaltungsgericht in Münster bestätigt.

OVG Münster: Gesetz gibt keinen Raum für mildere Sanktionen

Das OVG Münster führte aus, dass das Gesetz keinen Raum für mildere Sanktionen gegeben hat. Etwas anderes ergebe sich auch nicht aus dem Umstand, dass es sich um den letzten zulässigen Versuch der Kandidatin handelte ...

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