Post M&A-Streitigkeiten – Teil 1: Schiedsklauseln von Vorteil

Post M&A-Streitigkeiten: Die neue Blogreihe zu Besonderheiten bei Streitigkeiten zwischen Käufern und Verkäufern nach Unternehmenskaufverträgen.

Unternehmenskaufverträge bilden komplexe wirtschaftliche und rechtliche Vorgänge ab. Oftmals betreffen die Verträge eine Reihe von Gesellschaften und erstrecken sich neben dem eigentlichen Unternehmenskaufvertrag noch auf weitere regelungsbedürftige Themenkomplexe, wie etwa Gesellschaftervereinbarungen.

Nicht zuletzt die hohen Beträge, um die es in M&A-Transaktionen regelmäßig geht, führen jedoch dazu, dass die Vertragsparteien im Nachgang häufig über ihre jeweiligen Ansprüche aus und im Zusammenhang mit dem Unternehmenskaufvertrag uneinig sind.

Bei Streitigkeiten sind Schiedsverfahren von Vorteil

Für den Fall, dass es zum Streit kommt, ist es in der Regel vorteilhaft, wenn sich die Parteien im Unternehmenskaufvertrag auf Schiedsverfahren anstelle staatlicher Gerichtsverfahren verständigt haben. Denn Schiedsverfahren sind im Allgemeinen flexibler. Auch haben sie im Vergleich zu staatlichen Verfahren eine Reihe von Vorteilen, die den Interessen der M&A-Parteien in besonderem Maße Rechnung tragen.

Die Vertraulichkeit bleibt gewahrt

Bei M&A-Transaktionen besteht ein großes Interesse daran, den Deal als solchen oder zumindest dessen Einzelheiten nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Deswegen verständigen sich die Parteien im Unternehmenskaufvertrag in der Regel auf Vertraulichkeit. Kommt es jedoch zu einem staatlichen Verfahren, sind die Parteien dazu gezwungen, streiterhebliche Einzelheiten der Transaktion in einem öffentlichen Gerichtsverfahren vorzutragen. Demgegenüber sind Schiedsverfahren nicht öffentlich, so dass die Vertraulichkeit gewahrt bleibt ...

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