Influencer Marketing & Recht – Erste Abmahnungen des Verbands Sozialer Wettbewerb wegen fehlender Werbekennzeichnung bei Instagram

Nachdem die Landesmedienanstalt Hamburg Schleswig Holstein den Youtuber Flying Uwe gerade erst vor zwei Wochen mit einer Geldbuße von 10.500 Euro belegt hatte, weil er drei Werbevideos nicht eindeutig gekennzeichnet hatte (siehe Landesmedienanstalt belegt Youtuber mit 10.500 Euro Bußgeld wegen fehlender Werbekennzeichnung), droht Influencern, die ihre werblichen Inhalte nicht mit der nötigen Werbekennzeichnung versehen, nun auch von anderer Stelle rechtliches Ungemach.

A. Erste Abmahnungen des Verbands Sozialer Wettbewerb wegen fehlender Werbekennzeichnung

Offensichtlich mahnt der Verband Sozialer Wettbewerb, der bereits wegen einer Vielzahl unterschiedlichster wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen zu zweifelhafter Bekanntheit gelangt ist, nun auch Influencer wegen fehlender Werbekennzeichnung ab. Allein in der letzten Wochen haben mich mehrere Mandatsanfragen erreicht, in denen Betreiber von Social Media Präsenzen wegen konkreter Postings abgemahnt worden sind, weil diese nicht als Werbung gekennzeichnet waren.

In einem konkreten Fall rügt der Verband Sozialer Wettbewerb mehrere Instagram Beiträge, in denen verschiedene Marken genannt bzw. Markenprodukte abgebildet werden, als Verstöße gegen § 5a Ab.6 UWG bzw. § 6 UWG. Nach Auffassung des Verbands Sozialer Wettbewerb würden die Beiträge bei dem angesprochenen Publikum den Eindruck privater Erklärungen erwecken, obwohl es sich eigentlich um Werbung handele.

Die Beiträge seien trotz werblichen Hintergrund nicht hinreichend gekennzeichnet. Aus Sicht des Verbandes Sozialer Wettbewerb genüge es nicht einmal, die Beiträge mit #ad oder #sponsored zu kennzeichnen.

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