Der EuGH und das Himbeere-Vanille-Abenteuer: Was drauf steht, muss auch drin sein

Der EuGH entschied salopp in Worte gefasst: Was drauf steht, muss auch drin sein. Das juristische ,,HIMBEER-VANILLE ABENTEUER“ nimmt ein Ende.

Das ,,HIMBEER-VANILLE ABENTEUER“

Bereits 2014 befassten wir uns mit dem ,,Himbeer-Vanille Abenteuer’’. Das Unternehmen Teekanne bewarb seinen Tee ,,FELIX HIMBEER-VANILLE ABENTEUER’’ auf der Verpackung mit den Angaben ,,nur natürliche Zutaten’’ und ,,FRÜCHTETEE MIT NATÜRLICHEN AROMEN’’. Doch enthielt der Tee keine Aromen von Himbeere oder Vanille.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände klagte hiergegen. Er sah darin eine Irreführung der Verbraucher. Der Fall ging bis zum BGH, welcher die Frage wiederum dem EuGH vorlegte,

ob die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür nach Art. 2 Abs. 1 Buchst. a, Abs. 3 der Richtlinie über die Etikettierung von Lebensmitteln durch das Aussehen, die Bezeichnung oder bildliche Darstellung den Eindruck des Vorhandenseins einer bestimmten Zutat erwecken dürfen, obwohl die Zutat tatsächlich nicht vorhanden ist und sich dies allein aus dem Verzeichnis der Zutaten gemäß Art. 3 Abs. 1 Nr. 2 dieser Richtlinie ergibt ...

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