Rezension: ZPO

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: ZPO

Thomas / Putzo, Zivilprozessordnung, 38. Auflage, C.H. Beck 2017

Von Ref. iur. Marie-Beatrice Dewitz, Achim

Das von Prof. Dr. Heinz Thomas und Prof. Dr. Hans Putzo begründete und von Dr. Klaus Reichold, Dr. Rainer Hüßtege und Dr. Christian Seiler fortgeführte Werk ist mittlerweile in der 38. Auflage erschienen. Der Thomas/Putzo ist als Standardwerk bekannt und in allen Bundesländern zur Zweiten Juristischen Staatsprüfung als ZPO-Kommentar zugelassen. Das Werk, welches neben den Ausführungen zur ZPO auch solche zum FamFG, EGZPO, GVG, EGGVG und dem EU-Zivilverfahrensrecht enthält, umfasst etwas unter 2500 Seiten und zählt damit eher zu den „schlankeren“ Zivilprozessrechtskommentaren. Die Zielgruppe sind Richter, Rechtsanwälte, Rechtspfleger, Referendare und Studierende, woran der praxisorientierte Charakter des Werkes zu erkennen ist.

In der 38. Auflage wurden zahlreiche kleine Änderungen durch deutsche und vor allem europäische Rechtsakte berücksichtigt. Hervorzuheben ist dabei das Gesetz zur Änderung des Sachverständigenrechts und zur weiteren Änderung des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und weiterer Gesetze, wodurch Einfügungen und Änderungen in der ZPO, EGZPO und im FamFG veranlasst wurden. Auf europäischer Ebene hervorzuheben, ist die Verordnung (EU) Nr. 655/2014 zur Einführung eines Verfahrens für einen Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung im Hinblick auf die Erleichterung der grenzüberschreitenden Eintreibung von Forderungen und Handelssachen, die seit dem 18.201.2017 anzuwenden ist, sowie deren Durchführungsgesetz (EuKoPfVODG), die zahlreiche Änderungen in der ZPO zur Folge hatten und in der 38. Auflage des Thomas/Putzo Berücksichtigung fanden ...

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