Kitas wollen wissen woran die Kinder erkrankt sind

von Daniela Windelband

Eigentlich ist die Sachlage ganz klar: In Deutschland regelt das Infektionsschutzgesetz welche Krankheiten bzw. welche Krankheitsverdachtsfälle an Kindergärten, Schulen etc. gemeldet werden müssen. Bekannt sind Masern, Mumps, Scharlach und Windpocken. Doch die Liste in § 34 Infektionsschutzgesetz enthält weitere meldepflichtigen Krankheiten.

Einige Kitas möchten nun aber immer wissen, woran die Kinder erkrankt sind, um eine Ausbreitung der Krankheiten zu reduzieren, unabhänig ob es sich um eine nichtmeldepflichtige oder nichtmeldepflichtige Krankheit handelt. In der Regel ist diese Meldepflicht in der Satzung der Einrichtung geregelt.

Zulässig oder nicht?

Ob dieses Vorgehen zulässig ist, darüber gibt es nun Streit. Die Befürworter meinen, die Einrichtungen hätten eine Fürsorge und Schutzpflicht gegenüber ihren Angestellten ...

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