Verkürzung Insolvenz

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    Verkürzung der Insolvenz – Das sollten Sie beachten

    Die Insolvenz ist nach der gesetzlichen Konzeption grundsätzlich sechs Jahre lang. Seit der am 01.07.2014 in Kraft getretenen Insolvenzrechtsreform besteht für Insolvenzschuldner die Möglichkeit, die Insolvenz zu verkürzen. Das Insolvenzverfahren kann seither auf fünf oder auf drei Jahre verkürzt werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie lange das Insolvenzverfahren dauert und unter welchen Umständen die Insolvenz verkürzt werden kann.

    Grundsätzliche Länge der Insolvenz: 6 Jahre

    Es ist zunächst wichtig zu verstehen, was mit der „Länge der Insolvenz“ gemeint ist. Die Insolvenz beginnt mit dem Antrag des Schuldners auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Das Ziel der Insolvenz ist für den Schuldner die Befreiung von den Schulden. Daher wird der Insolvenzantrag in der Regel mit einem Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung verbunden, § 287 Abs.1 S.1 InsO.

    Diesem Antrag ist eine Erklärung beizufügen, in welcher der Schuldner erklärt, dass er seine pfändbaren Forderungen auf Bezüge aus einem Dienstverhältnis oder an deren Stelle tretende laufende Bezüge für die Zeit von sechs Jahren nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens an einen vom Gericht zu bestimmenden Treuhänder abtritt, § 287 Abs.2 InsO. Diese Zeit nennt man auch Abtretungsfrist.

    Nach § 300 Abs.1 S.1 InsO entscheidet das Gericht nach Ablauf dieser Frist durch Beschluss über die Erteilung der Restschuldbefreiung. Die Restschuldbefreiung kann demnach nach Ablauf der Abtretungsfrist erlangt werden. Unter der Länge der Insolvenz versteht man demnach die Länge der Abtretungsfrist ...

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