Crowdfunding – rechtliche Grundlagen

„Crowdfunding“ bildet den Sammelbegriff für verschiedene Formen der Finanzierung von Unternehmen oder einzelner Vorhaben über Internet-Plattformen. Die Grundidee ist diejenige der Schwarmintelligenz, nach der es einer größeren Gruppe leichter fällt, erfolgversprechende Ideen zu identifizieren und zu finanzieren. Dazu kommt die Idee der Risikostreuung durch eine Vielzahl von Gebern.

Einige der Formen des Crowdfunding sind ideeller/altruistischer Natur, „Crowdlending“ und „Crowdinvestment“ hingegen sind kommerzieller Art. Der Markt wächst jährlich mit zweistelligen Prozentpunkt-Zuwächsen. Die Summe der Neufinanzierungen in Deutschland lag 2016 bei etwa € Mio. 154. Daraus wird aber auch erkennbar, dass das Gesamtvolumen insgesamt noch sehr weit hinter klassischen Finanzierungsmodellen liegt.

Rechtlich sind drei Regelungsadressaten vorhanden: Der Investor, das Unternehmen und die vermittelnde Plattform. Deren Provisionen betragen zwischen 3% und 10% der eingeworbenen Summe.

Der Investor schließt lediglich einen Darlehensvertrag mit dem Unternehmen, der entweder standardisiert verzinst ist („Crowdlending“) oder einen Gewinnanteil enthält („partiarisches Darlehen“ = „Crowdinvesting“). Für eine grundlegende Fairness der Verträge sorgt das AGB-Recht ...

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