Sicherheit und Bequemlichkeit – ein Widerspruch?

von Daniela Windelband

Morgens auf dem Weg zur Arbeit schnell einen Kaffee kaufen oder an der Tankstelle bezahlen. Ein Vorgang der sich unzählige Male jeden Tag in Deutschland wiederholt. Auch in Deutschland kommen hierbei immer stärker Kreditkarten und Co. zum Einsatz. Die Bezahlvorgänge müssen im Kern zwei Voraussetzung erfüllen, Sicherheit und Bequemlichkeit.

Um eine Transaktion durchzuführen reicht in vielen Fällen der pure Besitz einer Kreditkarte. Vor allem Onlinekäufe werden durch diesen simplen Vorgang abgewickelt. Das macht es Dieben gerade mit Kreditkarten so einfach. Die bisher nächste Stufe zur Absicherung von Transaktionen ist die zusätzliche Eingabe einer PIN oder aber eine Unterschrift. Dieser Ablauf ist uns allen vom Bezahlen mit der girocard (besser bekannt als ec-Karte) vertraut.

Mastercard testet derzeit in Südafrika eine neue Kreditkartengeneration (vgl. hier), bei der in der Karte ein Sensor verbaut ist, der, ähnlich der Entsperrfunktion bei Smartphones, einen Fingerabdrucksensor beinhaltet. Kunden sollen sich beim Bezahlen mit ihrem Fingerabdruck identifizieren und damit die Bezahlung freischalten können. Zuvor müssen die Kunden ihren Fingerabdruck bei der Bank einscannen lassen, die diesen dann verschlüsselt auf dem Kartenchip ablegt. Der Fingerabdrucksensor, kann den Fingerabdruck beim Bezahlvorgang, während die Karte im Kartenlesegerät steckt, abgleichen. Hierzu nutzt der Sensor die Stromversorgung des Kartenlesegeräts. Das hat den immensen Vorteil, dass alles sehr schnell erfolgt und die Händler keinerlei neue Technik anschaffen müssen (ausgenommen sind Kartenlesegräte zum Durchziehen der Karte, bei denen funktioniert die neue Karte nicht).

Das Ganze klingt erst einmal toll ...

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