Wer zur Hölle sind Billie Piper und Laurence Fox?

von Bernhard Schmeilzl

Das englische Scheidungsrecht am Beispiel eine britischen B-Promi-Paares

Auch im Jahr 2017 gilt im englischen Scheidungsrecht noch das Verschuldensprinzip (fault divorce system). Eine Ehe kann in England nur geschieden werden, wenn sie unwiederruflich gescheitert ist (irretrievable breakdown of the marriage). Das ist in der Regel erst der Fall, wenn das Paar mindestens zwei Jahre (!) getrennt lebt. So lange wollen wenige scheidungswillige Briten warten. Will man schneller geschieden werden, braucht man also einen wichtigen Grund, nämlich unzumutbares Verhalten (unreasonable behaviour) eines der beiden Partner. Selbst wenn die Eheleute also explizit keinen Rosenkrieg wollen, sondern sich freundschaftlich (amicably) trennen, dann dürfen sie das offiziell nicht zugeben. Vielmehr muss einer der Partner “für die Galerie” eingestehen, dass er sich “unreasonable” verhalten hat.

Wie so etwas in UK in der Praxis aussieht, illustriert unser geschätzter Anwaltskollege Darrell Webb aus unserer Londoner Partnerkanzlei Lyndales am Beispiel des britischen Schauspieler-Ehepaars Billie Piper (Doctor Who) und Laurence Fox (Der Oxford Krimi). Hierzulande nicht so ganz berühmt, aber in England ein echter Aufreger, siehe zum Beispiel The Sun, Daily Mail und Metro ...

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