Verwenden Sie auf Ihrer Webseite für den russischen Internetraum ein Kontaktformular?

von Dr. Evgeniia Volokitina

Vorsicht! Es könnte eine Strafe drohen.

Der Internetauftritt des Unternehmens in Deutschland sollte die einschlägigen telemedien- und datenschutzrechtlichen Vorschriften erfüllen. Die Bewertung ist hierbei klar, standardisiert und erfolgt anhand der Vorgaben des Telemediengesetzes (TMG) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Allerdings sollten die datenschutz- und medienrechtlichen Anforderungen anderer Länder für einen Webauftritt in anderen Sprachen berücksichtigt werden.

Es gibt beispielsweise bei russischsprachigen Webseiten datenschutzrechtliche Anforderungen, die berücksichtigt werden sollten. Wenn der russische Internetauftritt die Kontaktdaten der Mitarbeiter, wie Name, Funktion, Telefonnummer, E-Mail-Adresse enthält, dürfen diese personenbezogenen Daten auf Basis einer Einwilligung der betroffenen Person als öffentlich zugängliche Daten verarbeitet werden (gemäß Art. 6 des Gesetzes 152-FZ über personenbezogene Daten). Dieses Gesetz stellt allerdings Anforderungen an den Inhalt der Einwilligung bzw. enthält eine Liste mit den Angaben, die in einer Einwilligung enthalten sein müssen.

Eine weitere Empfehlung ist es, Richtlinien und ein Datenschutzkonzept zur Verarbeitung personenbezogener Daten (einschließlich der Verarbeitung von Cookies und deren Übermittlung an den Hersteller des Webtrackingtools) vorzuhalten. Diese internen Strategien sollten auf der offiziellen Webseite des Unternehmens veröffentlicht werden (gemäß Art. 18.1 Abs. 1, 2 Gesetz 152-FZ).

Darüber hinaus sollte besondere Aufmerksamkeit auf das Kontaktformular auf der Webseite verwandt werden ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK