Unternehmenspleite? – Viel Spaß mit den Altlasten!

Geht ein produzierendes Unternehmen pleite, so kann die Kommune, in der es seinen Sitz hat, nur hoffen, dass keine Altlasten zurückbleiben. Dann entpuppt sich so mancher nach außen hin unscheinbarer Betrieb plötzlich als eine vor sich hin tickende Zeitbombe.Altlasten haben den Charme, nicht gerade der Freund des Bodens und des Grundwassers zu sein. Allmählich breiten sie sich an den Stellen aus, die nicht gerade bei der Bevölkerung für Begeisterung sorgen. Für die zuständige Gemeinde stellt sich dann die Frage, wer für die Hinterlassenschaften zuständig ist. Dahinter verbirgt sich natürlich die wichtigste Frage überhaupt: Wer zahlt für die Sanierung? Im Rathaus werden angesichts leerer Kassen sicher keine Begeisterungsstürme losbrechen, wenn sich dort die Erkenntnis durchsetzt, dass neben dem drohenden Verlust der nächsten Wahl sich auch der Kontostand in Wohlgefallen auflösen könnte. In dieser Situation kommt es zum natürlichsten Reflex in der Verwaltung überhaupt: Sie sucht nach einem Verantwortlichen. Da das Unternehmen nicht mehr vorhanden ist, kann sie sich nicht an die handelnden Personen wenden. Nur noch derjenige, der für den Zustand einzustehen hat, kann in die Pflicht genommen werden. In der Konsequenz stellt sich dann die Frage: Wer kann sich als schnellster wegducken?Besonders spannend wird es dann, wenn ein Käufer ein Grundstück mit Altlasten erwirbt, der zu seinem Pech davon keinerlei Ahnung hat. Dann ist guter Rat teuer ...Zum vollständigen Artikel


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