Newsletter - Bitte nicht mit gekauften Adressen!

von Thomas Engels

Newsletter - Bitte nicht mit gekauften Adressen! Wer E-Mail-Werbung betreiben möchte, aber keine Zeit dafür hat, die Abonenntenzahlen des Newsletters nur langsam in die Höhe zu treiben, wird oftmals daran denken, E-Mail-Adressen und Opt-Ins einzukaufen. Warum das eine schlechte Idee ist, erläuterte jüngst noch einmal der Bundesgerichtshof.

E-Mail-Marketing ist in Deutschland nur unter engen Voraussetzungen möglich. Entweder liegt eine Einwilligung des Betroffenen vor. Oder es greifen gesetzliche Ausnahmetatbestände wie etwa die Werbung gegenüber Bestandskunden nach § 7 Abs.3 UWG.

Dies kann dazu führen, dass ein Unternehmen auf die Idee kommt, E-Mail-Adressen und Opt-Ins "einzukaufen". Schließlich werden solche Adressen regelmäßig gehandelt. Dass es allerdings eine sehr schlechte Idee ist, ein Opt-In nicht selbst einzuholen, hat der Bundesgerichtshof, Urteil vom 14.03.2017, Az.: VI ZR 721/15 noch einmal eindrucksvoll bestätigt.

Was war passiert?

Auf einer Internetseite wurde Software zum Download angeboten. Wer diese downloaden wollte, musste seine Einwilligung erteilen:

"Sobald der Link bestätigt wird startet der Download und Sie stimmen den unter www.f...-a...de hinterlegten Nutzungsbedingungen zu, die auch ein Einverständnis in werbliche Informationen von uns sowie den F. A. Sponsoren enthalten ...

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