Testament schreiben: ohne Notar

Ein Testament wird nach deutschem Recht grundsätzlich handschriftlich und eigenständig vom Erblasser erstellt. So schreiben auch die allermeisten Menschen in Deutschland ihr Testament ohne Notar. Es gibt aber auch die Möglichkeit sich bei der Erstellung des Testaments von einem Notar helfen zu lassen. Wo liegt der Unterschied und welche Variante ist für Sie die richtige?

Die Gleichwertigkeit eines Testaments ohne Notar

Der wesentliche Unterschied für die meisten Standard Familienkonstellation zwischen einem Testament ohne Notar und einem privatschriftlichen Testament ist allein die Beratung, die es beim Notar für den zumeist nicht ganz unerheblichen Gebührensatz für eine Testamentserstellung dazu gibt. Sie sparen sich die Schreibarbeit, denn die Authentizität ihrer Unterschrift wird nicht durch die Möglichkeit eines Schriftvergleichs ihrer Handschrift gewährleistet, sondern durch die Beurkundung des Notars. Da die meisten Erblasser bzw. deren Familien jedoch gar keine besonders komplizierten und langen Testamente brauchen, sollte dieser Faktor in ihren Überlegungen keine besondere Rolle spielen. Mit der richtigen Testament Vorlage oder Muster können Sie das für sie optimale Testament in etwa 10-15 Minuten und in ein bis zwei beschriebenen A4 Seiten regeln.

Das Testament vom Notar

Tatsächlich handelt es sich hier um einem der verbreitetsten Irrtümer im Erbrecht. Manche gehen davon aus, dass zur Errichtung eines wirksamen Testaments der Gang zum Notar zwingend vorgeschrieben ist. Fakt ist, es reicht wenn sie ihren letzten Willen zu Hause handschriftlich aufschreiben und das Dokument mit ihrer Unterschrift validieren. Die teurere und aufwändigere Alternative hierzu ist der Gang zum Notar ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK