Gefälschte Stellenangebote im Netz – Betrug lauert überall

von Andreas Heldt

Als wenn eine Bewerbung manchmal nicht schon komplex genug wäre, vermehren sich immer häufiger Meldungen im Netz über gefälschte Stellenangebote[1]. Sprich, Jobsuchende sollten vor einer Bewerbung einen weiteren Aspekt berücksichtigen welcher in einer geeigneten Form die Echtheit der Stellenanzeige verifiziert, um nicht in die Falle von Betrügern zu geraten. Gleichzeitig sollten Unternehmen wachsam sein, um nicht mittelfristig einen Imageschaden zu erleiden.

Was steckt hinter dem Betrug?

Wie so oft geht es in erster Linie um den Diebstahl von Daten. Denn damit lässt sich ja bekanntlich jede Menge Geld verdienen. Betrüger schalten in diversen Jobportalen gefälschte Stellenanzeigen, um so an die teilweise sehr sensiblen Daten der Bewerber zu gelangen. Damit die Anzeigen auf den ersten Blick auch eine gewisse Seriosität aufweisen, bedienen sich die Fälscher der Identität renommierter Unternehmen.

Ist man erstmal in die Falle getappt, dann ist es meistens schon zu spät. Betrüger verkaufen die Bewerberdaten an Dritte und nutzen diese für weitere kriminelle Geschäfte. So drängen Sie beispielhaft Bewerber dazu sich vorab finanziell zu erleichtern indem Sie versuchen, eine angeblich benötigte Software für eine aussichtsreiche Tätigkeit im Homeoffice zu verkaufen.

In Fachkreisen sind gefälschte Stellenanzeigen übrigens unter den Begriffen „Job Application Scam“ oder „Recruitment Fraud“ bekannt.

Warum funktioniert diese Art von Betrug?

Ganz einfach! Die genaue Schwachstelle die hier zum Tragen kommt ist wie so oft ein Angriff auf den Faktor „Mensch“. Konkret geht es hier um eine Form des Social Engineerings. Jobsuchende stehen zum Teil unter Druck, da sie zum Beispiel schnellstmöglich wieder in den Arbeitsmarkt gelangen wollen. Wenn sich dann aber Absagen um Absagen anhäufen, dann schlägt dies durchaus auf die Psyche der Bewerber, da hier trotz aller Bemühungen der Frust irgendwann steigt ...

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