Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht ist ein Muss

Der Großteil der Minijobber möchte brutto für netto arbeiten und legt daher einen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht vor. Für Sie in der Lohnabrechnung bedeutet dies, dass der Minijobber keine eigenen Beiträge (Eigenanteile) zur Rentenversicherung zahlt. Er erhält somit grundsätzlich seinen Bruttolohn als Nettolohn ausgezahlt.

Dieses beliebte Minijobmodell ist aber an eine zwingende Voraussetzung geknüpft. Sie benötigen nämlich in der Lohnabrechnung – konkret in den Lohnunterlagen bzw. Entgeltunterlagen– den Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht des Minijobbers.

Liegt Ihnen dieser Befreiungsantrag von der Rentenversicherung nicht vor, dann wird es in der nächsten Betriebsprüfung unangenehm. Sie dürfen einen Minijobber nämlich nur rentenversicherungsfrei abrechnen, wenn Sie einen gültigen Befreiungsantrag vorliegen haben. Ohne diesen Befreiungsantrag von der Rentenversicherungspflicht, kann der Betriebsprüfer von Ihnen die Nachzahlung der fehlenden Rentenversicherungsbeiträge verlangen. Dies wird er in aller Regel auch tun!

Ist der Minijobber dann bereits aus ihrem Unternehmen ausgeschieden, wird es richtig ärgerlich. Denn der Arbeitgeber trägt die fehlenden Beiträge dann allein.

Daher sollten Sie regelmäßig prüfen, ob sie für alle Minijobber, die Sie rentenversicherungsfrei abrechnen, einen gültigen Befreiungsantrag vorliegen haben. Sichern Sie sich deshalb den Befreiungsantrag als Vorlage mit einer Newsletteranmeldung ...

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