Private Equity Fonds – Woher kommt das Geld?

Private Equity Fonds fungieren oft als Geldgeber für Transaktionen. Doch wer sind die Geldgeber der Private Equity Fonds und wie werden die Investitionsmittel eingeworben?

Das von den Private Equity Gesellschaften über ihre Beteiligungsgesellschaften bzw. Fonds zur Verfügung gestellte Investitionskapital stammt in der Regel von institutionellen Investoren. Dazu gehören unter anderem Kreditinstitute, Versicherungen und Pensionskassen. Daneben wird das Investitionskapital auch von großen Unternehmen, vom Staat, oder auch von sehr vermögenden Privatpersonen und Familien zur Verfügung gestellt.

Hohe Eintrittshürden für die Geldgeber von Private Equity Fonds

Private Equity Gesellschaften verlangen für ihre Fonds oft hohe Mindestbeträge von Investoren, die nicht selten bei 25 Millionen Euro liegen. Allerdings stammt das den Private Equity Fonds zur Verfügung gestellte Investitionskapital gegebenenfalls zumindest mittelbar teilweise auch von Kleinanlegern, die sich an den Private Equity Fonds über sogenannte Dachfonds beteiligen können.

Private Equity Gesellschaften als Verwalter fremden Vermögens

Die Private Equity Gesellschaften investieren somit in aller Regel nicht ihr „eigenes″ Kapital, sondern fungieren zu einem gewissen Grad als Vermittler zwischen den Investoren und den Portfoliounternehmen, in die sie investieren. Sie sind daher darauf angewiesen, entsprechende finanzielle Mittel von ihren Investoren einzuwerben. Diesen Prozess nennt man Fundraising.

Fundraising – strukturierter Prozess für die Einsammlung der Investitionsmittel

Das Fundraising erfolgt in einem strukturierten Prozess. Dieser dauert selten weniger als 12 Monate. Allerdings ist dies nur eine sehr allgemeine Angabe, da die Dauer des Fundraising maßgeblich vom jeweiligen Einzelfall und dem Marktumfeld abhängt ...

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