Burger-Kette versorgt Gefangene mit Fastfood

von Jannina Schäffer

In Bergisch Gladbach versorgt neuerdings die Fastfood-Kette McDonalds die Gefangenen der Kreispolizei. Das Innenministerium spricht von einer Notlösung, da der eigentliche Versorger abgesprungen sei.

Seit Anfang März gibt es für die Gefangenen in Bergisch Gladbach Pommes und Burger. Die Kreispolizei muss die Inhaftierten kurzfristig mit Fastfood versorgen, weil der vorherige Essenslieferant abgesprungen ist. Das Unternehmen, welches auch das örtliche Krankenhaus beliefert, hat die Verträge mit der Polizei gekündigt. Diese suchte daher spontan einen Zulieferer, der in der Lage war „sieben Tage die Woche, morgens, mittags und abends Verpflegung zu stellen“. Wie geschickt, dass sich eine Filiale von McDonalds genau neben dem Revier befindet.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministeriums handelt es sich bei diesem Arrangement um eine Notlösung. In den Zellen der Polizei werden nur vorläufig Festgenommene untergebracht. Es handelt sich dabei also nicht um eine Justizvollzugsanstalt, in der die Gefangenen unter Umständen mehrere Jahre verbringen müssen ...

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