Rechte, die Ihnen als Arbeitnehmer zum Thema Urlaubsanspruch zustehen

Inhaltsverzeichnis 1. Welche Rechte Arbeitnehmer zum Thema Urlaubsanspruch haben 2. Urlaubsantrag darf unter Umständen abgelehnt werden 3. Übertragen von Urlaub auf das nächste Jahr möglich 4. Urlaub verfällt bei Langzeiterkrankung erst nach 15 Monaten 5. Krankheitstage im Urlaub können später erneut genommen werden 1. Welche Rechte Arbeitnehmer zum Thema Urlaubsanspruch haben Das Bundesurlaubsgesetz sieht vor, dass Arbeitnehmer bei einer Fünftagewoche ein Mindesturlaub von 20 Tagen zusteht. Beschäftigte, die dagegen eine Sechstagewoche haben, erhalten mindestens 24 Tage Urlaub. Neben Vollzeitkräften haben aber auch Teilzeitarbeitende und Minijobber Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Dieser kann mithilfe einer Formel ausgerechnet werden. Für T ist die Anzahl der Arbeitstage pro Woche einzusetzen: Zusätzlich freiwillig gewährte Urlaubstage, die über den Mindesturlaub hinausgehen, stehen Minijobbern und Teilzeitkräften übrigens genauso zu. 2. Urlaubsantrag darf unter Umständen abgelehnt werden Urlaubsanträge können dann abgelehnt werden, wenn wichtige betriebliche Gründe vorliegen. Einem Hotelmitarbeiter kann zum Beispiel der Urlaubsantrag verweigert werden, wenn gerade wegen einer Messe in der Stadt Hochbetrieb im Hotel herrscht oder aber ein anderer Mitarbeiter bereits schon urlaubsbedingt nicht verfügbar ist. Arbeitgeber müssen es Arbeitnehmern ermöglichen, dass sie mindestens einmal im Jahr zwei Wochen am Stück Urlaub nehmen können. Dabei gilt, dass ein genehmigter Urlaubsantrag verbindlich ist. Diesen darf der Chef somit nicht einmal in Notfällen zurücknehmen. Daher der Tipp: Urlaubsanträge schriftlich beantragen und Genehmigungen schriftlich einfordern. Schließlich können sich selbst Chefs nicht alles merken. 3 ...Zum vollständigen Artikel


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