Schumacher erringt Teilerfolg gegen SUPERillu

von Christopher A. Wolf

Stellt eine Berichterstattung der Presse über den Gesundheitszustand von Personen des öffentlichen Lebens eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts dar welche zu unterlassen ist? Der Bundesgerichtshof hat die Klage Michael Schumachers gegen die Herausgeber der Zeitschrift SUPERillu nun entschieden.

Michael Schumacher hatte die Herausgeber der Zeitschrift SUPERillu auf Unterlassung verklagt, weil diese Details zu seinem Gesundheitszustand veröffentlicht hatten, nachdem das Management des Sportlers mitgeteilt hatte das Schumacher aus dem Koma erwacht sei.

In einer Ausgabe der Illustrierten war ein Artikel der SUPERillu abgedruckt, bei dem über den Gesundheitszustand Michael Schumachers spekuliert wurde. In dem Bericht behauptete der Verfasser u.a., dass der frühere Formel 1 Champion allein über seine Augen mit seiner Ehefrau kommunizieren könne. Zudem müsse er das Schlucken, Laufen und Sprechen neu erlernen. Nach der Beschreibung der Symptome Schumachers berichtete das Blatt über medizinisch gebotene Reha-Maßnahmen für die Behandlung von Komapatienten.

Michael Schumacher sah sich durch diese Aussagen in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt und verklagte die Herausgeber der SUPERillu auf Unterlassung.

Entscheidung des BGH zur Berichterstattung über den Gesundheitszustand eines Prominenten

Mit Urteil vom 29.11.2016 – Az ...

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