Opodo verliert Streit um Gestaltung eines Buchungsvorgangs

von Simone Staudacher

Verbraucher, die über das Internet Reisen oder Flüge buchen, werden regelmäßig dazu angehalten, Zusatzleistungen wie beispielsweise Versicherungen zu bestellen. Außerdem werden Kunden am Ende des Bestellvorgangs oft mit zusätzlichen Servicepauschalen belastet. Der BGH hatte über einen Buchungsvorgang bei opodo.de zu entscheiden.

Auf der Reiseplattform opodo.de war im Jahr 2013 im Rahmen des Buchungssystems für Flüge der Ablauf so gestaltet, dass die Buchung eines Fluges nur fortgesetzt werden konnte, wenn sich der Kunde durch Anklicken einer der aufgeführten Optionen für oder gegen eine Versicherung entschied. Bei Ablehnung solch einer Versicherung, öffnete sich ein Fenster, in dem Opodo vor hohen Stornokosten warnte und nochmals auf die erhältliche Versicherung hinwies. Der Kunde musste sodann zwischen zwei Buttons wählen. Einer davon war orange unterlegt und trug die Aufschrift „Weiter – ich möchte abgesichert sein“, der andere war nicht farblich unterlegt und war mit der Aufschrift „Weiter ohne Versicherung“ gekennzeichnet.

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In einem weiteren Buchungsschritt wurde der Kunde zur Auswahl eines Zahlungsmittels aufgefordert. Bei der Wahl einer anderen Zahlungsart als der voreingestellten erhöhte sich der zuvor ausgewiesene Flugpreis um ein zusätzliches Zahlungsentgelt und eine Servicegebühr ...

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