Abmahnung der Hartlich Augenoptik GbR wegen irreführender Werbung

von Philipp Obladen

Abmahnung der Hartlich Augenoptik GbR wegen irreführender Werbung

Die Firma Hartlich Augenoptik GbR mahnt über die Rechtsanwaltskanzlei Sandhage einen angeblichen Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) ab. Konkret wird dem Abgemahnten irreführende Werbung vorgeworfen. Es werden die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Erstattung von Rechtsanwaltskosten aus einem Gegenstandswert in Höhe von 40.000,00 Euro, mithin insgesamt 1.336,90 Euro gefordert.

Werben mit Mondpreisen = Irreführende Werbung

Der Abgemahnte soll mit einer unverbindlichen Preisempfehlung geworben haben, die es so nicht gibt – besser bekannt als „Mondpreis“.

Die der Abmahnung beigefügte Unterlassungserklärung sollte weder ungeprüft noch vorschnell unterzeichnet werden, da diese ein Schuldeingeständnis darstellen dürfte. Ferner muss überprüft werden, ob die der Abmahnung beigefügte Unterlassungserklärung eventuell weiter gefasst ist als es das Gesetz verlangt. In einem solchen Fall kann es sich anbieten, eine abgeänderte, also modifizierte Unterlassungserklärung zu formulieren.

Unterlassungserklärung und Anwaltskostenerstattung

Auch dürfte der angesetzte Gegenstandswert nach unserer Auffassung deutlich überhöht sein. In jedem Fall sollte man nicht vorschnell reagieren oder gar die abmahnende Kanzlei telefonisch kontaktieren ...

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