Datenschutz im Versorgungsunternehmen: Was jetzt zu tun ist

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Auch Versorgungsunternehmen müssen sich auf neue Datenschutzregeln einstellen. Seit November liegt ein Entwurf zur Anpassung des deutschen Rechts an die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung vor, der noch vor dem Ende der Legislaturperiode im Sommer verabschiedet werden soll. Danach besteht auch für Versorgungsunternehmen Handlungsbedarf bei der Gestaltung von Verträgen, Abläufen und Prozessen im Sinne eines datenschutzkonformen Verhaltens.

Die am 25.5.2016 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO/VO (EU) 2016/679) räumt den Mitgliedsstaaten in vielen Bereichen des Datenschutzrechts Gestaltungsspielräume ein, die mit dem deutschen Gesetzentwurf ausgefüllt werden sollen. Darüber hinaus sollen damit bestehende Widersprüche zwischen den Regelungen des bisherigen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der EU-DSGVO ausgeräumt werden. Das bisherige BDSG wird (spätestens) ab dem 25.5.2018 künftig weitgehend durch das angepasste Gesetz abgelöst.

In welchen Bereichen entsteht Handlungsbedarf?

Zwar basieren auch die neuen Regelungen auf den wesentlichen Grundgedanken des Datenschutzrechts in Deutschland. Dennoch haben Versorgungsunternehmen die gesetzlichen Neuerungen rechtzeitig in die betrieblichen Abläufe zu integrieren und in der unternehmerischen Praxis umzusetzen. Betroffen sind alle Unternehmensbereiche, in denen mit personenbezogenen Daten umgegangen wird. Dies betrifft sowohl den Vertrieb als auch den Netzbetrieb, Personal und IT ...

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